Wasserversorgung Bondorf

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  • Wasserqualität

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    Aufbereitung

    Von der Quelle zum Wasserhahn: Der kontrollierte Weg zur Reinheit

    Bei den Eigenwasservorkommen der GWV handelt es sich in allen Fällen um Muschelkalk-Karst-Wasser. Dieses ist vor allem nach Niederschlägen trüb und muss deshalb von Lehm und Schluffteilchen befreit und zur Desinfektion aufbereitet werden.

    In den Wasserwerken Gündringen und Talmühle arbeiten Schnellfilteranlagen. Dabei handelt es sich um große, mit feinem Sand gefüllte Stahlkessel, durch die das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 5-15 m in der Stunde sickert. In den Anlagen lassen sich auch Flockungsmittel zusetzen, die nach schweren Regenfällen starke Verunreinigungen schon vom Wasser trennen, bevor es durch die Filter läuft. 

    Nach der Aufbereitung und vor der Einspeisung in den Reinwasserbehälter, von wo aus das Wasser in den Haupthochbehälter Oberjettingen gepumpt wird, erhält das Wasser eine sogenannte Transportchlorung – gerade so viel wie nötig, ohne dadurch den Geschmack des Trinkwassers zu beeinträchtigen. 

    Die Pumpen der Gäuwasserversorgung haben eine Gesamtleistung von 200 l/s. Mit diesen Aggregaten wird das Wasser über 25 km lange Druckleitungen in den Oberjettinger Haupthochbehälter gepumpt, wo die Mischung mit dem Bodenseewasser erfolgt. 

    Auf seinem Weg von der Quelle bis dorthin wird das Wasser regelmäßig an verschiedenen Messpunkten kontrolliert, so dass Qualitätsveränderungen schnell bemerkt werden. 

    Alle Behälter der Gäugruppe haben zwei Schieberkammern und einen überdeckten Zugang. So kann jederzeit ohne Unterbrechung des Betriebs, eine Wartung oder Reinigung vorgenommen werden. 

    Auch die Zahl der Leitungen zur Einspeisung in die Gemeinden wurde soweit ausgebaut, dass in der Regel alle Mitglieder doppelt abgesichert sind. 

    Prüfbericht
    Befund zum Prüfbericht
    Information über die in der Trinkwasseraufbereitung verwendeten Stoffe